Gelungene Sommerferien für unsere Kinder in Litauen

Liebe Freunde und Förderer,

 

in diesem Rundbrief berichten wir über den Besuch unserer deutschen Reisegruppe im Kinderdorf Marijampoles Anfang Juni 2017 und von den Sommerferien unserer Kinder an der Ostsee und in den vielen Nationalparks in Litauen. Erfreuen Sie sich an den vielen Fotos unserer Kinderdorf-Kinder „in action“.

Herzliche Grüße

Ihr Otmar Debald und das Team

Kinderdörfer in Litauen e.V.

 

 

BESUCH IM KINDERDORF MARIJAMPOLES

Die Sommerferienzeit wurde mit dem Besuch unserer Reisegruppe im Kinderdorf Marijampoles eingeläutet. Im letzten Rundbrief hatten wir über die Teilnahme unserer großen Reisegruppe am PATRIA-Jugendcamp berichtet. Im Anschluss daran fuhren wir am Pfingstsamstag zum Kinderdorf nach Marijampoles. Am Sonntagmorgen fand bei angenehmen Sommerwetter auf dem Außengelände ein fröhlicher BBQ statt. Die meisten Kinder sowie die Mütter, Tanten und das Leitungsteam nahmen an der kleinen Feier teil. Ein litauisches Unternehmen stellte eine aufblasbare Hüpfburg mit Rutsche zur Verfügung, die mit großer Freude von den Kindern – und auch von den Erwachsenen – genutzt wurde. So begannen die Sommerferien für die Kinder mit einem schönen Fest.

Die deutsche Reisegruppe inmitten der Bewohner des Kinderdorfes in Marijampoles

Eine Kinderdorf-Familie mit fünf Geschwisterkindern

Das Rutschen machte allen viel Spass

Ein köstliches Buffet für das BBQ

Diese Momente der unbeschwerten Begegnung und der persönliche Kontakt mit den Kindern sind eminent wichtig für die Kinder selbst und für unsere Arbeit. Mehrere deutsche Paten haben bei diesem Fest ihr Patenkind getroffen. Sie tauschten Geschenke aus, besuchten die Häuser, in denen die Kinder wohnen und durften auch die Kinderzimmer sehen. So erhielten die Paten einen sehr persönlichen Einblick in den Alltag ihrer Patenkinder. Diese Momente – wenn auch nur kurz – bilden und festigen eine Beziehung zwischen Patenkind und Paten. Und man merkt den Kindern an, wie glücklich und stolz sie über den Besuch ihrer Paten sind.

Bei einem Abendessen mit dem Leitungsteam informierten wir uns über die aktuelle Situation des Kinderdorfes und über die staatlichen Bestimmungen zur Betreuung von Waisenkindern. Den Kindern in Marijampoles geht es sehr gut und die Situation ist insgesamt sehr stabil. Der litauische Staat setzt seit einiger Zeit auf eine Betreuung in kleineren Familieneinheiten und eine Individualisierung der Waisenkinder-Betreuung. So sollen die Betreuung mit Pflegefamilien ausgebaut und langfristig die institutionalisierte Waisenhaus-Erziehung abgeschafft werden. Deshalb sinkt auch in unseren beiden Kinderdörfern die Kinderzahl langsam, aber stetig. Aktuell leben insgesamt 51 Kinder in unseren beiden Kinderdörfern in Marijampoles und in Kaunas. Das sind weniger als die Hälfte als noch vor fünf Jahren.

Grundsätzlich begrüßen wir die Einrichtung von Pflegefamilien und würden diese Entwicklung bei entsprechender Gelegenheit auch fördern. Aus unserer Sicht wird es aber immer notwendig sein, in Notfällen und für größere Familien eine Einrichtung wie die unsere zu haben. Aktuell leben einige Familien mit vielen Geschwisterkindern im Dorf. Grundsätzlich sollen die Kinder, die schon lange im Kinderdorf sind, nicht aus ihrer vertrauten Umgebung gerissen werden. Sie werden voraussichtlich bis ins Erwachsenenalter dort bleiben. Durch unser PATRIA-Programm haben wir die Möglichkeit, diese Kinder auch nach der Zeit im Kinderdorf bis zum Abschluss der Berufsausbildung gezielt zu begleiten.

 

SOMMER-CAMPS 2017

Unsere Kinderdorf-Kinder hatten viel Spaß in verschiedenen Sommer-Camps an der Ostsee («Baltic Sea»), an einem der vielen Seen oder in den Nationalparks von Litauen. Zusammen mit den Sozialarbeiterinnen und / oder ihren Pflegemüttern wanderten die Kinder auf Pilgerpfaden, besuchten Museen, beobachteten Vögel und tanzten am Strand. Ein besonderer Höhepunkt war der Ausflug nach Vilnius zu einem Open-Air-Konzert der litauischen Gruppe «SEL». Fast alle Kinder des Kinderdorfes (ausser den ganz kleinen) durften in einem gemieteten Bus mit 50 Sitzen nach Vilnius fahren und hatten dort, inmitten vieler junger Menschen, eine tolle Zeit im Vilnius-Park. Voller Energie gehen die Kinder seit Anfang September wieder in der Schule.

Glücklich im Camp an der Ostsee – die Familie aus Haus 7

Beim Beobachten der Vögel im Naturpark am Zaltytis-See

Loreta aus Haus 9 beim Observation Tower im Lazdijai-Distrikt

Monika im Museum des Naturparks am Meteliai-See

Vaidotas und Ligita im Sommerpark am See Iglé

Beim Konzert der Gruppe SEL in Vilnius

Die Ferienaktivitäten wurden durch unseren Verein großzügig unterstützt.  Dafür bedanken sich die Familien und das Leitungsteam der Kinderdörfer ganz herzlich bei «Kinderdörfer in Litauen e.V.» mit einen fröhlichen ACIU.

 

Herzliche Grüße

Ihr Otmar Debald und Team

Kinderdörfer in Litauen e.V.

 

 

 

 

„Persönlichkeiten stärken“ – mit unserer Reisegruppe beim PATRIA-Pfingstcamp

Liebe Paten, Freunde und Förderer,

 

im Mittelpunkt der diesjährigen Patenreise stand die Teilnahme an dem dreitägigen Jugend-Camp der PATRIA-Jugendhilfe-Organisation. Ziel des PATRIA-Camps war es, ein verantwortungsvolles Miteinander der Jugendlichen zu fördern und mit ihnen über Themen wie Lebenseinstellung, Berufswahl und Suchtprävention zu sprechen. Zehn Gäste aus Deutschland (die meisten langjährige Freunde unseres Litauen-Projektes) begleiteten unsere Vorstandsmitglieder Jurate Bogacz, Ingrid und Otmar Debald auf dieser Reise.

Bitte nehmen Sie sich die Zeit, diesen spannenden Bericht zu lesen und die Fotos anzuschauen.

Mehr als 20 jugendliche Waisen im Alter von 17 bis 23 Jahren trafen sich zusammen mit Sozialpädagogen von PATRIA sowie den 13 Besuchern aus Deutschland im Freilicht-Museum Rumsiskes unweit von Kaunas. Es war das bisher längste Camp von PATRIA dieser Art und das erste, an dem Gäste aus Deutschland teilnahmen. Von PATRIA-Mitarbeitern gründlich vorbereitet, ging es in den Vorträgen und Diskussionen um Themen wie Lebenshilfe, Gesundheitsvorsorge, Suchtprävention, Empfängnisverhütung und Berufsberatung. Die Frage „Wie kann ich denn nun mein Leben als junger Mensch meistern?“ bewegt sehr viele Jugendliche. Meist sind es genau dieselben Fragen, die alle Jugendlichen haben. Nur fehlt diesen jungen Erwachsenen dazu ein vertrauter Ansprechpartner, wie dem jungen Mann Kestas, 18 Jahre alt und sehr aufgeweckt. Otmar Debald berichtet: „Bei einem längeren Spaziergang fragte Kestas mich, wie ich meine Berufsentscheidung getroffen habe. Er sei in vielen Schulfächern talentiert, aber er wisse einfach nicht, welchen Beruf er wählen solle. Ich habe ihm davon erzählt, dass er seine Stärken erkennen und darauf aufbauen muss. Das war ein ganz normales Gespräch, das ich so auch oft mit meinen eigenen Kindern geführt habe. Kestas hat aber keine Eltern oder Verwandten, mit denen er über solche Dinge sprechen kann.“

PATRIA-Leiterin Inga bei der Aufgabenverteilung

Im PATRIA-Camp ging es auch um das verantwortungsvolle „Miteinander“ der Gruppe und Selbstorganisation. Sowohl die Jugendlichen als auch die Besucher hatten konkrete Aufgaben während des Camps. Christina Sperling, die schon im Vorjahr auf der Patenreise dabei war, nutzte ihre Coaching-Erfahrung und hielt für die Jugendlichen einen interaktiven Vortrag mit dem Thema „Lead Yourself!“. Sie schaffte es, mit einfachen Worten und einprägsamen Sätzen die Jugendlichen zu erreichen. Noch lange nach dem Vortrag gab es Diskussionen unter den Jugendlichen, wie sie anhand Christinas Tipps ihr Leben meistern können. Christina Sperling dazu: „Ich habe den Austausch mit den Jugendlichen genossen. Viele haben mich in Einzelgesprächen nochmal um Rat gefragt. Als Coach ist es mir wichtig, dass die Jugendlichen konkrete Handlungsimpulse mitnehmen. Tatsächlich gab es nach dem Camp sogar Facebook-Posts von Jugendlichen mit Zitaten, die offensichtlich aus meinem Vortrag stammten.“

Christina Sperling bei ihrem Coaching-Vortrag „Lead Yourself!“

Die deutschen Paten mit ihren litauischen Patentöchtern im PATRIA-Camp

Auch die langjährige Patin Simone G. war, wie im Vorjahr, wieder bei der Reise dabei. Sie ist Ernährungsberaterin und hielt für die Jugendlichen einen Vortrag zum Thema „gesunde Ernährung“. Da gab es einige Aha-Effekte bei den Teilnehmern, vor allem bei den Themen „Zucker“ und „Alkohol“, aber auch die selben Vorurteile zu Ernährungsformen, die wir alle kennen. Das Thema „fleischlose Ernährung“ wurde besonders intensiv diskutiert…Simone hatte dieses Mal ihre Tochter auf die Patenreise mitgenommen, die im selben Alter ist wie die jugendlichen Camp-Teilnehmer. Simone dazu: „Auch bei meiner Tochter hat die Reise einen tiefen Eindruck hinterlassen. Sie hat viele neue Kontakte geknüpft und die Kommunikation via Facebook läuft nun heiß.“

 

Natürlich kamen auch Sport und Spaß im PATRIA-Camp nicht zu kurz. Es gab ein Live-Konzert einer bekannten litauischen Boy-Group und danach einer Girl-Group, auf einer Bühne mitten im Wald. Am nächsten Abend gab es ein Konzert mit traditioneller litauischer Musik. Alle Teilnehmer, auch die deutschen Gäste, haben zusammen alte litauische Tänze gelernt. Besonders beliebt war bei den Männern der Bärentanz…

Lukas aus dem Kinderdorf Marijampole inmitten der Girl-Group

Gute Stimmung beim Live-Konzert im Wald

Am nächsten Morgen gab es ein richtiges Schminken und Fotoshooting für alle jungen Teilnehmer. Ziel war es, professionelle Bewerbungsfotos zu produzieren. Ein gutes eigenes Foto zu haben, ist aber nicht nur für Bewerbungen wichtig, sondern fördert auch das Selbstvertrauen der jungen Menschen. Kommentare wie „Oh, ich kann ja doch ganz gut aussehen…“ sind für Waisenkinder, die oft an sich selbst zweifeln, ganz wichtig. Nahezu alle Teilnehmer haben ihre Fotos nach dem Fotoshooting auf Facebook gepostet und die meisten nutzen es dort auch als Profilfoto.

Das Bewerbungsfoto von Neringa

Ein ganz besonderer Dank geht an dieser Stelle an die Kosmetikfirma Cosnova, unserem Hauptsponsor, für die Finanzierung des Camps. Für das Fotoshooting wurden die professionelle Visagistin Odeta und die Profi-Fotografin Daiva von Cosnova‘s langjährigem Geschäftspartner in Litauen UAB Kosmetika zur Verfügung gestellt. Zwei Mitarbeiterinnen von Cosnova haben die Reisegruppe sogar begleitet und waren begeistert von der Resonanz der Jugendlichen auf das Camp. Wir möchten uns auch bei der Firma Procter & Gamble bedanken, die für alle Teilnehmer des Camps hochwertige elektrische Zahnbürsten der Marke „oral b“ gespendet hat, die als Geschenk mit einem Hinweis auf die Bedeutung guter Mundhygiene verteilt wurden.

 

So war das Camp ein voller Erfolg und ein rundherum bewegendes Erlebnis für alle Teilnehmer und die Gäste aus Deutschland. Das Zusammensein mit den Jugendlichen war für alle eine große Bereicherung. Die Jugendlichen haben uns vielfach zu verstehen gegeben, dass es für sie etwas ganz Besonderes ist, dass Menschen aus einem anderen Land sich so um sie kümmern.

 

Das PATRIA-Programm hat sich in nur 3 Jahren zu einem ganz wichtigen Baustein der Lebenshilfe für jugendliche Waisen entwickelt. Insgesamt nehmen nun über 40 Jugendliche an dem Programm teil, von denen etwa die Hälfte auch das Camp besucht haben.

 

Nach dem Camp machte unsere Reisegruppe auch einen kurzen Besuch im Kinderdorf in Marijampoles. Die mitgereisten Paten trafen dort ihre litauischen Patenkinder und erlebten bewegende Begegnungen. Auf dem Außengelände in Marijampoles gab es eine kleine Feier im Freien mit allen Kindern, Müttern und Mitarbeitern der Organisation. Ein litauisches Unternehmen hatte dafür eine aufblasbare Hüpfburg mit Rutsche zur Verfügung gestellt…ein großer Spaß für Kinder und Erwachsene. Den Kindern in Marijampoles geht es sehr gut und die Situation ist insgesamt sehr stabil. Die Zahl der Bewohner hat sich wieder leicht reduziert, da die Behörden die Waisenkinder zukünftig in kleineren Familieneinheiten unterbringen wollen. Trotzdem finden weiterhin etwa 60 Kinder in den beiden Kinderdörfern in Marijampole und Kaunas ein liebevolles zu Hause. Ein detaillierter Bericht mit vielen Fotos über unseren Besuch im Kinderdorf Marijampole und über die Sommerferien der Kinder folgt Anfang September 2017.

Auf der Hüpfburg mit Rutsche im Kinderdorf Marijampole

Zum Abschluss der Reise gab es wie immer einen kurzen Besuch im bekannten Wasserschloss Trakai und eine Stadtbesichtigung in Vilnius mit einem abschließenden Abendessen aller Gäste.

Wir möchten uns bei allen Mitreisenden ganz herzlich bedanken. Sie haben wertvolle Freizeit für die Reise zur Verfügung gestellt und die Reisekosten selbst getragen. Noch wichtiger ist, dass alle sich persönlich sehr eingebracht haben. Das hat entscheidend zum Erfolg des PATRIA-Camps beigetragen und verfestigt individuelle Beziehungen mit den Kindern und Jugendlichen. Ganz herzlichen Dank auch an Jurate Bogacz aus dem Vorstand, die die das Camp zusammen mit PATRIA vorbereitet und begleitet hat. Wir werden auch im nächsten Jahr ein Camp mit den Jugendlichen veranstalten und freuen uns jetzt schon auf mitreisende Gäste aus unserem Förderkreis.

Ganz herzliche Grüße im Namen des Vorstandsteams

Ihr Otmar Debald

Kinderdörfer in Litauen e.V.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pfarrer Enke besucht das PATRIA-Team in Kaunas

Liebe Freunde und Förderer,

 

ein langjähriger Freund unseres Vereins, Pfarrer Christian Enke aus Frankfurt/Main, ist seit Mitte Juni auf Reisen durch das Baltikum. Nach einem Aufenthalt an der Ostsee und auf dem «Berg der Kreuze» reiste Christian Enke nach Kaunas und besuchte dort das PATRIA-Büro in der Altstadt. Lesen Sie hier seine Reisebeschreibung.

Durch die Berichte von „Kinderdörfer in Litauen“ wurde mein Interesse geweckt, das osteuropäische Baltikum kennenzulernen. Meine erste Reiseetappe führte mich nach Litauen. Zu meinem Erstaunen wurde erst vor wenigen Jahren der Mittelpunkt Europas neu berechnet und liegt nun nicht weit weg von der zweitgrössten Stadt Kaunas, wo ich das PATRIA-Team besuchen durfte.

Meine Begegnungen im PATRIA-Büro stellten für mich auf meiner Urlaubs-Rundreise ein kurzes, aber sehr freundliches Hallo dar. Mitten in der schönen Altstadt von Kaunas erwartete mich eine im doppelten Wortsinn «offene Tür» und Inga, die Leiterin des PATRIA-Teams, zeigte mir die Räumlichkeiten des PATRIA-Büros. Beeindruckt war ich gleich von dem so guten und personalen Angebot, das sicher gerne angenommen wird: als Jugendlicher einfach dort hinkommen und nichts tun müssen; beim gemeinsamen Kochen kommt es zu unkomplizierter Kommunikation, und wer ein ernstes Gespräch sucht, darf sich in den Sitzsack in Ingas Büro werfen mit «Tür zu». Das PATRIA-Team ist wichtig: neben der jungen Psychologin gibt es auch die Sozialarbeiterin und gemeinsam gehen sie etwa das Drogenproblem einer Bewohnerin an.

Ich bin sehr froh über die Jugendhilfe-Organisation PATRIA, welche die Jugendlichen auffängt, die von der Politik vernachlässigt werden, und über die gute Zusammenarbeit und Unterstützung durch unseren Verein «Kinderdörfer in Litauen e.V.». Danke!

Mit herzlichen Grüssen, Ihr Christian Enke, Frankfurt

 

Ausbildungsbericht 2016

Liebe Paten, Freunde und Förderer!

Um Sie in komprimierter Form über die Aktivitäten und Ergebnisse unseres Ausbildungsprogramms für junge Erwachsene in Litauen im Jahr 2016 zu informieren, haben wir den „Ausbildungsbericht 2016“ für Sie zusammengestellt.

Wir sind mit der Entwicklung des Ausbildungsprogramms seit dem Beginn im Jahr 2014 sehr zufrieden. Insgesamt haben im Laufe des Jahres rund vierzig Jugendliche von der Förderung profitiert, davon haben  sechzehn Jugendliche die Schule oder die Berufsausbildung erfolgreich abgeschlossen. Lesen Sie im Bericht auch die sehr persönlichen Aussagen von Jugendlichen, die am Programm teilnehmen.

Herzlichen Dank für Ihr Vertrauen in unsere Arbeit und für Ihre grosszügige Unterstützung dieses wichtigen Projektes.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen unseres Ausbildungsberichts 2016. Bitte klicken Sie hier, um den pdf-Bericht zu laden.

Mit freundlichen Grüssen

Ihr Team des Vereins „Kinderdörfer in Litauen e.V.“

 

Student Marius: vom Kinderdorf in Kaunas in die Militärakademie

Marius mit deutschen Gästen, Patenreise 2007

Liebe Freunde und Förderer,

heute möchten wir eine bewegende Entwicklungsgeschichte aus Litauen mit Ihnen teilen: wie Marius aus dem Kinderdorf Kaunas seinen Traum verwirklicht hat, in der Militärakademie in Vilnius zu studieren.

Der junge Soldat, den Sie in diesem Video als Solo Sänger eines Militärchors sehen, ist Marius, den wir schon von Kindesbeinen an unterstützt und begleitet haben. Aber der Reihe nach… Weiterlesen

Weihnachtsfreude in Litauen / Patenreise vom 1.-4. Juni 2017 (Pfingsten)

Liebe Paten, Freunde und Förderer!                                                      

Mit diesem Rundbrief möchten wir Sie teilhaben lassen an der Freude und Dankbarkeit, die unsere Weihnachtsaktion den Kindern und Jugendlichen in Litauen beschert hat, und Sie herzlich einladen, an unserer Patenreise am Pfingstwochenende teilzunehmen.

Wir bedanken uns ganz herzlich für Ihre Unterstützung der Weihnachtsaktion 2016!  Im Namen der Kinderdorf-Leitung und des Vorstands-Teams sagen wir ein herzliches ACIU (Dankeschön auf Litauisch) für alle Spenden (insgesamt 10.000 Euro zu Weihnachten), mit denen wir die Geschenke für die Kinder, Mütter und Sozialarbeiterinnen und die Weihnachtsfeiern finanzieren konnten. Die Spenden im Rahmen der Weihnachtsaktion ermöglichen es uns darüber hinaus, weitere vier junge Erwachsene bei ihrer Ausbildung das ganze Jahr 2017 über zu finanzieren!

Die Spendenbescheinigungen für alle Weihnachtsspenden und die Patenbeiträge 2016 haben wir Ende Januar mit der Post verschickt. Bitte melden Sie sich, falls Sie diese nicht erhalten haben.

Die Kinder in den Dörfern haben sich über die persönlichen Briefe ihrer Paten und Freunde und über die bunten Handtücher gefreut, die sie wirklich gut gebrauchen können. Das Kinderdorf-Team hat uns folgende Dankeszeilen geschrieben:  Christmas celebration was very warm and nice in the village, children were happy about all the presents – towels were lovely and they got so much nice sweets. We are all very grateful for All Kinderdoerfer in Litauen team for bringing so much joy to the village every year…THANK YOU!“

Auch den 35 jungen Erwachsenen in unserem PATRIA-Ausbildungsprogramm konnten wir mit den Handtüchern eine Freude bereiten – sie hatten viel Spaß beim Aussuchen der richtigen Farbe des Handtuchs. Mit Ihren Spenden haben wir auch ein Weihnachts-Treffen der Jugendlichen mit ihren Betreuern bei PATRIA unterstützt. Der Zusammenhalt der Jugendlichen untereinander ist für den Erfolg des Programmes sehr wichtig – gerade in der Weihnachtszeit gibt den Jugendliche ihr Netzwerk ein kleines bisschen Familie zurück, die sie nie hatten.

Bitte finden Sie weiter unten den lesenswerten Bericht der Sozialarbeiterin Inga über die PATRIA-Weihnachtsfeier mit den Jugendlichen.

Unsere Patenreise findet vom 01. bis 04. Juni 2017 (Pfingstwochenende) statt. Dieses Jahr werden wir ein mehrtägiges interaktives Programm mit den jungen Erwachsenen organisieren und freuen uns über junggebliebene Freunde und Förderer, die daran teilnehmen wollen. Bitte melden Sie sich bis Mitte März 2017 bei ingrid.debald@web.de, wenn Sie Interesse haben, mit uns nach Litauen zu beiden Kinderdörfern und zu den jungen Erwachsenen zu reisen.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien alles Gute für das Jahr 2017 – bleiben Sie vor allem gesund!

Mit herzlichen Grüßen

Ihre Ingrid und Otmar Debald und das Team von „Kinderdörfer in Litauen e.V.“

 

Stimmungsvolle Weihnachten im Betreuten Wohnen von PATRIA in Kaunas

Die Sozialarbeiterin Inga berichtet von der Weihnachtsfeier mit den Jugendlichen

 

Dank der finanziellen Unterstützung des Vereins «Kinderdörfer in Litauen e.V.» war es dieses Jahr möglich, Weihnachten mit unseren Jugendlichen in der Wohnung von PATRIA zu feiern.

 

Schon die Vorbereitungen der gemeinsamen Feier bereitete den Jugendlichen viel Freude. Während einer Versammlung wurde besprochen und entschieden, was gekocht werden sollte und einige Jugendliche übernahmen dann selbständig den Einkauf der Zutaten für das Fest-Menu. Inga und Judita backten Plätzchen und dekorierten sie. Die Jugendlichen wählten selbst Tischdekoration, Geschirr und Baumschmuck aus. Nur mit einer minimalen Betreuung durch die PATRIA-Kolleginnen haben sie sich selbst um alles gekümmert, geschmückt und organisiert. Das war schon eine wunderbare Erfahrung für die Jugendlichen!

Das Weihnachtsfest war dann sehr stimmungsvoll. Judita hatte ein sehr angenehmes Gebet aus dem Internet heruntergeladen. Wir sprachen es gemeinsam, brachen von einer Weihnachtsoblate jeder ein Stück ab und sagten zueinander nett und liebevoll, was wir aneinander schätzen. Danach folgte die Bescherung. Dabei wurden die PATRIA-Kolleginnen mit einer selbstgemachten Bananentorte überrascht und beschenkt, die die Jugendlichen in einer Nachtaktion hergestellt hatten. Die Weihnachtsfreude bei der Bescherung war unbeschreiblich….

Am Tisch diskutierten wir auch mit den Jugendlichen über die Verantwortung und Möglichkeiten, Weihnachten so zu gestalten, wie sie es möchten. Traditionen zu bewahren ist ein wichtiger Punkt für die Jugendlichen, obwohl sie sich der Unvollkommenheit ihrer Weihnachten bewusst sind. Wenn die Eltern sich streiten oder die Oma mit der Mutter nicht kann…So wurde ihnen das Bild des realistischen, nicht idealisierten Heiligen Abends klar. Alle zusammen haben sie über die Sehnsucht nach Angehörigen und über die Trauer über die zerstreuten Familien gesprochen.

Ein Teil der Jugendlichen beeilte sich dann, nach Hause zu gehen. Die anderen blieben noch, dekorierten Plätzen, bestaunten die Geschenke. Noch im Januar stand der Weihnachtsbaum als Erinnerung an diese schöne Weihnachtszeit.

 Wir sagen unseren Freunden und Förderern in Deutschland ein ganz herzliches ACIU für die Weihnachtsunterstützung!

 

 

 

 

Kinderdoerfer in Litauen Ausbildungsprogramm

FAZ-Artikel: Schwieriger Karrierestart für Heimkinder in Deutschland

Liebe Freunde und Förderer,

hiermit möchten wir einen Artikel aus der FAZ vom 4. Oktober 2016 mit Ihnen teilen, der von den Problemen junger Erwachsener in Deutschland, die in Heimen aufwachsen mussten, berichtet. Der Artikel zeigt, dass die Probleme von diesen ehemaligen Heimkindern, ihre Berufsausbildung und ihren Weg in die Selbständigkeit zu meistern, genau die gleichen sind wie in Litauen.

Ausgrenzung, fehlende Unterstützung, geringe Motivation und finanzielle Schwierigkeiten sind die Probleme, mit denen junge Erwachsene aus Heimen oder zerrütteten Familien konfrontiert werden. Wir kennen sie aus den Gesprächen mit unseren Jugendlichen im PATRIA-Ausbildungsprogramm. In Deutschland ist die Jugendhilfe aber erheblich weiter als in Litauen und es gibt hier eine Selbsthilfegruppe.

Erfreulicherweise ist unser Ausbildungs-Programm in Zusammenarbeit mit der Jugendhilfe-Organisation PATRIA das erste dieser Art in Litauen (abgesehen von dem Programm der SOS -Kinderdörfer für ihre Abgänger). Wir sind also ohne Zweifel auf dem richtigen Weg mit unserem Projekt seit 2014, litauische Waisenkinder bis zum Abschluss der Berufsausbildung zu begleiten. Wir wollen uns im nächsten Jahr darum bemühen, dafür mehr Anerkennung in der litauischen Politik und Öffentlichkeit zu bekommen und auch weitere Firmen zur Unterstützung anzuwerben.

Bitte nehmen Sie sich die Zeit zum Lesen dieses informativen Artikels in der FAZ.

Mit freundlichen Grüssen
Otmar und Ingrid Debald

im Namen des Teams von «Kinderdörfer in Litauen e.V.»

 

110 Badehandtücher für die Weihnachtsaktion 2016 in Litauen

Liebe Freunde und Förderer,

 

alle Jahre wieder…nun schon zum 19. Mal organisieren wir die Weihnachtsaktion für Litauen, die den Familien in unseren Kinderdörfern und den Sozialarbeitern immer eine große Freude bereitet. Und in diesem Jahr möchten wir die 40 jungen Erwachsenen, die an unserem PATRIA-Programm teilnehmen, ebenso mit einem Geschenk überraschen. Insgesamt wollen wir  110 große, kuschelige Badehandtücher verschenken (diese werden dringend gebraucht) sowie schöne Weihnachtsfeiern ausrichten und hoffen auf Ihre Unterstützung.

 

In diesem Jahr werden die Weihnachtsgeschenke für unsere Kinder wieder direkt in Litauen eingekauft und dort zusammen mit den Weihnachtskarten aus Deutschland verpackt. Unsere Bitte ist nun wie folgt:

 

  • Bitte übernehmen Sie ein Geschenkpaket mit einem Badehandtuch für Ihr Patenkind oder für einen jungen Erwachsenen im PATRIA-Programm und spenden Sie dafür 30 Euro. Von diesem Betrag werden entweder das Kinderdorf- oder das PATRIA-Team vor Ort die Handtücher kaufen.
  • Bitte schreiben Sie eine Weihnachtskarte an Ihr Patenkind, gerne mit Foto, auf englisch oder deutsch.
  • Unterstützen Sie mit einer allgemeinen Geldspende nach Ihrer Wahl die Weihnachtsfeiern in jeder Kinderdorffamilie und den Einkauf für die Familienweihnachtspakete, die Tee, Gebäck, Naschzeug und Kerzen enthalten werden und die auch das Team vor Ort zusammenstellen wird. Wir möchten auch den Müttern und Betreuerinnen im Dorf ein kleines Weihnachtsgeschenk machen.

 

Ingrid Debald hat die Koordination der Weihnachtsaktion übernommen. Wir bitten um Nachricht bis zum 26. November 2016, ob Sie ein Weihnachtsgeschenk für eins der 110 Kinder und jungen Erwachsenen übernehmen oder für die Weihnachtsfeiern etwas Geld spenden möchten.

Ingrid Debald ist erreichbar unter ingrid.debald@web.de oder  Tel: 069/74309064.  

Bitte senden Sie den persönlichen Weihnachtsbrief für das Patenkind bis spätestens 3. Dezember 2016 an Ingrid Debald, Westendstr 68, D – 60325 Frankfurt/Main, damit wir alle Briefe rechtzeitig per Post nach Litauen schicken können

Unsere Kontoverbindung ist:

Kinderdörfer in Litauen e.V.

Frankfurter Sparkasse 1822

IBAN DE 14 5005 0201 1200 072 152

BIC HELADEF 1822

 

Über eine breite Unterstützung unserer Weihnachtsaktion würden wir uns freuen.

Wir wünschen Ihnen eine schöne Vorweihnachtszeit und verbleiben

mit herzliche Grüßen

Ihr Team von „Kinderdörfer in Litauen e.V.“

Otmar Debald, Ursula Nemmert, Ingrid Debald, Christine Scheid, Verena Nacke, Jurate Bogacz und Susanne Welsch-Lehmann

Jurate Bogacz mit ihrem Patenkind Gabija und deren Bruder

Erstmals eine Litauerin im Vorstandsteam / Positiver Rückblick auf 2016

Liebe Freunde und Förderer,

von unserer Mitglieder-Hauptversammlung, die am 13. Okt. 2016 in Frankfurt/Main stattfand, möchten wir Ihnen Positives berichten:

Erstmals haben wir eine gebürtige Litauerin im Vorstandsteam! Jurate Bogacz, die sich  schon seit einiger Zeit in das Ausbildungsprogramm eingearbeitet und uns bei der Patenreise im Juni begleitet hatte, wurde nun offiziell in den Vorstand gewählt. Jurate ist in Litauen aufgewachsen und lebt  seit vielen Jahren in Deutschland. Sie arbeitet für ein großes Kosmetik-Unternehmen im Raum Frankfurt. Ihre Kenntnisse der litauischen Sprache und Kultur und ihre offene Art helfen uns sehr bei der Kommunikation mit dem PATRIA-Team und den jungen Erwachsenen. Wir heissen Jurate ganz herzlich in unserem Team willkommen.

Ebenso wurde das gesamte Vorstandsteam für eine neue Amtszeit von zwei Jahren wiedergewählt; Frank Welsch-Lehmann unterstützt uns weiterhin als „Freelancer“ im IT-/ Kommunikationsbereich. Auf dem Foto vom Benefizbrunch im Nov. 2015 sehen Sie unser engagiertes Vorstandsteam.

Das Vorstandsteam (v.l.n.r): Susanne Welsch-Lehmann, Verena Nacke, Frank Welsch-Lehmann, Otmar Debald, Christine Scheid, Ingrid Debald, Ursula Nemmert und Jurate Bogacz

Das Vorstandsteam (v.l.n.r):
Susanne Welsch-Lehmann, Verena Nacke, Frank Welsch-Lehmann, Otmar Debald, Christine Scheid, Ingrid Debald, Ursula Nemmert und Jurate Bogacz

Wir können mit einer positiven Bilanz auf die ersten 10 Monate dieses Jahres zurückblicken:

  • Am Ausbildungsprogramm nehmen jetzt rund 40 junge Erwachsene teil. Die Rückmeldungen sind sehr positiv; das berufliche und persönliche Coaching durch PATRIA-Pädagogen unterstützt die jungen Menschen wirkungsvoll bei ihrem Weg in ein selbständiges und selbstbestimmtes Leben.
  • Die Kinder in beiden Kinderdörfern profitieren von unseren Programmen zur sinnvollen Freizeitgestaltung und Gesundheitsprävention. Dank der Spenden aus unserem Patenprogramm konnten wir auch die Teilnahme an zahlreichen Sommercamps finanzieren.
  • Die organisierte Patenreise im Juni 2016 war ausgesprochen harmonisch und bot viele Möglichkeiten zum persönlichen Kontakt z.B. bei einem Kurs zum Pizza-Backen mit den Jugendlichen und bei sportlichen Aktivitäten im Kinderdorf.
  • Wir durften starke Unterstützung von Unternehmen und von Privatpersonen erfahren. Wir sind dankbar, den Procter&Gamble Alumni Club, die Helpalliance der Lufthansa und das Kosmetik-Unternehmen Cosnova zu unseren Förderern zählen zu dürfen, ebenso wie engagierte Privatpersonen, die in ihrem Freundeskreis Spenden für unsere Projekte gesammelt haben.

Für 2017 haben wir uns Einiges vorgenommen: so sollen dann 60 junge Erwachsene am Ausbildungsprogramm teilnehmen (zusätzlich 20.000 Euro Finanzbedarf/Jahr) und wir planen jetzt schon die Patenreise vom 1. bis 5. Juni 2017 (Pfingsten) mit einem 3-tägigen Workshop-Camp mit den Jugendlichen. Bitte merken Sie sich diesen Termin vor.

Wir werden Sie über all unsere Aktivitäten auf dem Laufenden halten und verbleiben für heute mit Dank für Ihre stete Unterstützung

Ihre Ingrid und Otmar Debald

im Namen des Teams von Kinderdörfer in Litauen e.V.

Sommerferien in Litauen

Liebe Freunde und Förderer,

auch die Kinder in unseren beiden Kinderdörfern in Litauen genießen die Sommerferien und senden Ihnen ganz herzliche Grüße.

Der Keramik-Kurs in Marijampoles

Der Keramik-Kurs in Marijampoles

Die Kaunas-Kinder in Aktion

Die Kaunas-Kinder in Aktion

Ferienspiele für die Kinder in Kaunas

Ferienspiele für die Kinder in Kaunas

Mittsommernachtsfeier mit Loreta und ihrer Lehrerin

Mittsommernachtsfeier mit Loreta und ihrer Lehrerin

Sommercamp in Polen

Sommercamp in Polen

Mit dem Fahrrad zum Weltjugend-Treffen in Krakau

Mit dem Fahrrad zum Weltjugend-Treffen in Krakau

Sommercamp am Meer, organisiert von der Army der USA

Sommercamp am Meer, organisiert von der Army der USA

Sommercamp an der Ostsee

Sommercamp an der Ostsee

Die Schulferien dauern in Litauen 10 Wochen, von Mitte Juni bis Ende August. Davon sind die Kinder einige Zeit im Kinderdorf und nehmen dort an besonderen Ferienkursen teil: in einem Keramikkurs stellten sie mit großem Eifer Skulpturen und andere Kunstwerke aus Ton her. Die Kunstlehrerin organisierte zusammen mit den Kindern aus Haus 9 eine stimmungsvolle Mittsommernachts-Feier – die Kinder hatten besonders viel Freude beim Basteln der Blumenkränze. Im Kinderdorf Kaunas nahmen unsere Kinder an einem Ferienprogramm der katholischen Kirche teil – ein Foto zeigt sie beim Tanzen und Sport in einer Turnhalle, da das Wetter im Juli recht kalt und regnerisch war.

 

Dank unserer Unterstützung kann auch jede unserer Kinderdorf-Familien eine Woche an der Ostsee verbringen. Wir finanzieren mit unserem Beitrag diese Reise, die nicht vollständig aus dem Budget des Kinderdorfes gezahlt werden kann. Einige Kinder gehen zusätzlich in verschiedene Sommercamps und werden dabei von Angestellten der Kinderdörfer begleitet. So war eine Gruppe in einem Summercamp in Polen, eine andere in einem Camp an der Ostsee, das von der American Army organisiert wurde. Eine besondere Tour unternahm der Sportlehrer aus Marijampoles mit vier Jungen: sie fuhren mit dem Fahrrad zum Weltjugendtag in Krakau/Polen…das sind mit Rückfahrt fast 1300 km!

 

Wie Sie auf den Ferien-Fotos sehen können, dürfen die Kinder in unseren beiden Kinderdörfern unbeschwerte Sommertage verbringen und können so Kraft für das neue Schuljahr und den dunklen Winter tanken.

 

Wir wünschen Ihnen, liebe Freunde und Förderer, einen August mit viel Sonne, bedanken uns für Ihre Unterstützung und verbleiben mit herzlichen Grüßen

 

Ingrid und Otmar Debald

im Namen des Teams von Kinderdörfer in Litauen e.V.